IEC EN 60811 Elektrische und optische Glasfaserkabel – Prüfverfahren für nichtmetallische Werkstoffe

IEC EN 60811 Elektrische und optische Glasfaserkabel – Prüfverfahren für nichtmetallische Werkstoffe

Die Norm „IEC EN 60811 Elektrische Kabel und Glasfaserkabel – Prüfverfahren für nichtmetallische Werkstoffe“, die auf einer europäischen Norm basiert und anschließend von der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) veröffentlicht wurde, besteht aus den folgenden, unter gleichem Titel veröffentlichten Unterabschnitten:

IEC EN 60811 Elektrische und optische Glasfaserkabel – Prüfverfahren für nichtmetallische Werkstoffe

  • Die Norm „IEC 608111-100 Teil 100 Allgemeine Anforderungen“ beschreibt allgemeine Anforderungen und Überlegungen, die für alle in bestimmten Abschnitten angegebenen Testmethoden gelten, sofern nicht anders angegeben.
  • Die Norm „IEC 60811-201 Teil 201: Allgemeine Prüfungen – Messung der Isolationsdicke“ beschreibt Methoden zur Messung der Isolationsdicke, die auf die gängigsten Arten von Isolationsverbindungen (vernetzt, PVC, PE, PP usw.) angewendet werden.
  • Die Norm „IEC 60811-202 Teil 202: Allgemeine Prüfungen – Messung der Dicke nichtmetallischer Ummantelungen“ beschreibt Verfahren zur Messung der Dicke nichtmetallischer Ummantelungen, auf die die gängigsten Mantelmischungen (vernetzt, PVC, PE, PP usw.) aufgebracht werden.
  • Die Norm „IEC 60811-203 Teil 203: Allgemeine Prüfungen – Messung der Gesamtabmessungen“ beschreibt Verfahren zur Messung der Gesamtabmessungen. Diese Norm gilt für alle Arten von Kabeln, sowohl Rund- als auch Flachkabel.
  • Die Norm „IEC 60811-301 Teil 301: Elektrische Prüfungen – Messung der Permeabilität von Füllmassen bei 23 Grad“ beschreibt ein Verfahren zur Bestimmung der Permeabilität bei 23 Grad, das typischerweise auf Füllmassen angewendet wird, die für optische Kabel, Kommunikationskabel und Glasfaserkabel verwendet werden.
  • Die Norm „IEC 60811-302 Teil 302: Elektrische Prüfungen – Messung des Gleichstromwiderstands von Füllmassen bei 23 Grad und 100 Grad“ beschreibt das Verfahren zur Prüfung des Gleichstromwiderstands bei 23 Grad und 100 Grad, das typischerweise auf Füllmassen angewendet wird, die für Kommunikationskabel und Glasfaserkabel verwendet werden.
  • Die Norm „IEC 60811-401 Teil 401: Verschiedene Prüfungen – Thermische Alterungsverfahren – Alterung im Luftofen“ beschreibt das Verfahren der Alterung im Luftofen, das auf vernetzte und thermoplastische Verbindungen angewendet wird, die typischerweise für Isolier- und Ummantelungsmaterialien verwendet werden.
  • Die Norm „IEC 60811-402 Teil 402: Verschiedene Prüfungen – Wasserabsorptionsprüfungen“ beschreibt Methoden für Wasserabsorptionsprüfungen, die auf vernetzte und thermoplastische Verbindungen angewendet werden, die typischerweise für Isolier- und Ummantelungsmaterialien verwendet werden.
  • Die Norm „IEC 60811-403 Teil 403: Verschiedene Prüfungen – Prüfung der Ozonbeständigkeit von vernetzten Verbindungen“ beschreibt die im Allgemeinen bei vernetzten Verbindungen angewandte Prüfmethode zur Ozonbeständigkeit.
  • Die Norm „IEC 60811-404 Teil 404: Verschiedene Prüfungen – Mineralölimmersionsprüfungen für Ummantelungen“ beschreibt das Mineralölimmersionsprüfverfahren, das im Allgemeinen auf vernetzte Verbindungen angewendet wird, die für Ummantelungsmaterialien verwendet werden.
  • Die Norm „IEC 60811-405 Teil 405: Verschiedene Prüfungen – Prüfung der thermischen Stabilität von PVC-Isolierungen und PVC-Ummantelungen“ beschreibt das Prüfverfahren für die thermische Stabilität von PVC-Verbindungen.
  • Die Norm „IEC 60811-406 Teil 406: Verschiedene Prüfungen – Spannungsrissbeständigkeit von Polyethylen- und Polypropylenverbindungen“ beschreibt das Verfahren zur Bewertung der Spannungsrissbeständigkeit von Polyethylen- und Polypropylenverbindungen, die typischerweise in Kommunikations- und Glasfaserkabeln verwendet werden.
  • Die Norm „IEC 60811-407 Teil 407: Verschiedene Prüfungen – Messung der Massenzunahme von Polyethylen- und Polypropylenverbindungen“ beschreibt ein Verfahren zur Untersuchung der möglichen Wechselwirkung zwischen dem Isolationsmaterial gefüllter Kabel und der Füllverbindung.
  • Die Norm „IEC 60811-408 Teil 408: Verschiedene Prüfungen – Langzeitstabilitätsprüfung von Polyethylen- und Polypropylen-Verbundwerkstoffen“ beschreibt ein Verfahren zur Bestimmung der zufriedenstellenden Qualität der Kabelkomponenten während der gesamten Lebensdauer eines Kommunikationskabels. Diese Prüfung dient ausschließlich der Materialauswahl und soll sicherstellen, dass die ausgewählten Materialien während der gesamten Lebensdauer des Kabels zufriedenstellend sind. Aufgrund ihrer Dauer ist sie für die routinemäßige Qualitätskontrolle ungeeignet. Ein geeignetes Verfahren zur Rohstoffüberwachung ist in der Norm IEC 60811-410 beschrieben.
  • Die Norm „IEC 60811-409 Teil 409: Verschiedene Prüfungen – Prüfung des Masseverlusts für thermoplastische Isolierungen und Ummantelungen“ beschreibt ein Verfahren zur Messung des Masseverlusts, das normalerweise bei PVC-Isolierungen und -Ummantelungen angewendet wird.
  • Die Norm „IEC 60811-410 Teil 410: Verschiedene Prüfungen – Prüfverfahren für den kupferkatalysierten oxidativen Abbau von polyolefinisolierten Leitern“ beschreibt ein Verfahren für den kupferkatalysierten oxidativen Abbau eines Polyolefins, das typischerweise zur Isolierung von Kommunikationskabeln verwendet wird. Die genauen Prüfbedingungen, wie Temperatur und Zeit, sowie die genauen Prüfanforderungen sind in dieser Norm nicht festgelegt; sie sollen durch die Norm für den jeweiligen Kabeltyp vorgegeben werden.
  • Die Norm „IEC 60811-411 Teil 411: Verschiedene Prüfungen – Versprödung von Füllstoffen bei niedrigen Temperaturen“ beschreibt das Verfahren zur Bewertung der Versprödung bei niedrigen Temperaturen, das im Allgemeinen auf Füllstoffe angewendet wird, die in Kommunikations- und Glasfaserkabeln verwendet werden.
  • Die Norm „IEC 60811-412 Teil 412: Verschiedene Prüfungen – Thermische Alterungsverfahren – Luftbombenalterung“ beschreibt ein Luftbombenalterungsverfahren, das auf vernetzte und thermoplastische Verbindungen angewendet wird, die typischerweise für Isolier- und Ummantelungsmaterialien verwendet werden.
  • Die Norm „IEC 60811-501 Teil 501: Mechanische Prüfungen – Prüfungen zur Bestimmung der mechanischen Eigenschaften von Isolier- und Ummantelungsmassen“ beschreibt ein Verfahren zur Bestimmung mechanischer Eigenschaften, das für vernetzte und thermoplastische Verbindungen gilt, die typischerweise für Isolier- und Ummantelungsmaterialien verwendet werden.
  • Ein Prüfverfahren zum Schrumpfen von Isolierungen ist in der Norm „IEC 60811-502 Teil 502: Mechanische Prüfungen – Schrumpfprüfung für Isolierungen“ beschrieben.
  • Die Norm „IEC 60811-503 Teil 503: Mechanische Prüfungen – Schrumpfprüfung für Ummantelungen“ beschreibt das Schrumpfprüfverfahren für Ummantelungen.
  • Die Norm „IEC 60811-504 Teil 504: Mechanische Prüfungen – Biegeprüfungen bei niedrigen Temperaturen für Isolierungen und Ummantelungen“ beschreibt ein Verfahren zur Durchführung von Biegeprüfungen bei niedrigen Temperaturen an extrudierten Isolierungen und Ummantelungen.
  • Die Norm „IEC 60811-505 Teil 505: Mechanische Prüfungen – Dehnung bei niedrigen Temperaturen für Isolierungen und Ummantelungen“ beschreibt ein Verfahren zur Durchführung von Dehnungsprüfungen bei niedrigen Temperaturen an extrudierten Isolierungen und Ummantelungen.
  • „IEC 60811-506 Teil 506: Mechanische Prüfungen – Schlagprüfungen bei niedrigen Temperaturen für Isolierungen und Ummantelungen beschreibt ein Verfahren zur Durchführung von Schlagprüfungen bei niedrigen Temperaturen an extrudierten Isolierungen und Ummantelungen.
  • Die Norm „IEC 60811-507 Teil 507: Mechanische Prüfungen – Heißabbindeprüfung für vernetzte Materialien“ beschreibt die Heißabbindeprüfungsmethode für vernetzbare Verbindungen, die typischerweise für Isolier- und Ummantelungsmaterialien verwendet werden.
  • Die Norm „IEC 60811-508 Teil 508: Mechanische Prüfungen – Hochtemperatur-Druckprüfungen für Isolierungen und Ummantelungen“ gilt für thermoplastische Verbindungen, die typischerweise für Isolierungen und Ummantelungsmaterialien verwendet werden. Dieses Verfahren ist in erster Linie für thermoplastische Materialien konzipiert, kann aber auch für vernetzte Materialien verwendet werden, wenn dies in der jeweiligen Kabelnorm ausdrücklich gefordert wird. Für Dicken unter 0,7 mm wird das Prüfverfahren nicht empfohlen.
  • Die Norm „IEC 60811-509 Teil 509: Mechanische Prüfungen – Prüfung der Rissbeständigkeit von Isolierung und Ummantelung (Wärmeschockprüfung)“ beschreibt ein Verfahren zur Prüfung der Rissbeständigkeit von Isolierung und Ummantelung bei erhöhter Temperatur.
  • Die Norm „IEC 60811-510 Teil 510: Mechanische Prüfungen – Spezifische Verfahren für Polyethylen- und Polypropylenverbindungen – Wickelprüfung nach thermischer Alterung an Luft“ beschreibt ein Verfahren zur Wickelprüfung nach thermischer Alterung an Luft. Dieses Prüfverfahren wird speziell auf Polyolefin-Isolierungen in Kommunikationskabeln angewendet. Dieser Test ist für Polyolefin-Isolierungen von ungefüllten Kabeln und Trockenadern für gefüllte Kabel konzipiert, bei denen die Wandstärke der Isolierung höchstens 0,8 mm beträgt.
  • Die Norm „IEC 60811-511 Teil 511: Mechanische Prüfungen – Messung des Schmelzflussindex von Polyethylenverbindungen“ beschreibt ein Verfahren zur Messung des Schmelzflussindex für Polyethylenverbindungen.
  • Die Norm „IEC 60811-512 Teil 512: Mechanische Prüfungen – Spezifische Verfahren für Polyethylen- und Polypropylenverbindungen – Zugfestigkeit und Bruchdehnung nach Konditionierung bei erhöhter Temperatur“ beschreibt das Verfahren zur Prüfung der Zugfestigkeit und Bruchdehnung nach Konditionierung bei erhöhter Temperatur. Dieses Verfahren ist spezifisch für Polyethylen- und Polypropylenverbindungen. Dieser Test ist für Proben aus Massivkabeln, Polyolefinisolierungen mit einer Wandstärke von mehr als 0,8 mm und Polyolefinmänteln in direktem Kontakt mit der Füllmasse vorgesehen.
  • Die Norm „IEC 60811-513 Teil 513: Mechanische Prüfungen – Verfahren speziell für Polyethylen- und Polypropylenverbindungen – Wickelprüfung nach Konditionierung“ beschreibt die Vorgehensweise bei einer Wickelprüfung nach Hochtemperaturkonditionierung. Dieses Prüfverfahren gilt speziell für Polyethylen- und Polypropylenisolierungen. Die Prüfung ist für Proben von Kabeln mit Polyolefinisolierung und einer Wandstärke von 0,8 mm oder weniger ausgelegt.
  • Die Norm „IEC 60811-601 Teil 601: Physikalische Prüfungen – Messung des Tropfpunkts von Füllmassen“ beschreibt ein Prüfverfahren zur Messung des Tropfpunkts von Füllmassen.
  • Die Norm „IEC 60811-602 Teil 602: Physikalische Prüfungen – Abscheidung von Öl in Füllmassen“ beschreibt Prüfverfahren zur Abscheidung von Öl in Füllmassen.
  • Die Norm „IEC 60811-603 Teil 603: Physikalische Prüfungen – Messung der Gesamtsäurezahl von Füllmassen“ beschreibt Prüfverfahren zur Untersuchung der Füllmasse auf korrosive Elemente.
  • Die Norm „IEC 60811-604 Teil 604: Physikalische Prüfungen – Messung der Abwesenheit korrosiver Bestandteile in Füllmassen“ beschreibt ein Verfahren zur Bestimmung der Wirkung der Füllmasse im Kontakt mit Metallteilen des Kabels.
  • Die Norm „IEC 60811-605 Teil 605: Physikalische Prüfungen – Messung von Ruß und/oder mineralischen Füllstoffen in Polyethylen-Compounds“ beschreibt Prüfmethoden zur Messung des Rußgehalts, der zur UV-Stabilisierung von Polyethylen- und Polyolefin-Compounds zugesetzt wird. Diese Methoden sind nicht für halogenierte Compounds geeignet. Methode A ist nur für Polyethylen- und Polypropylen-Compounds geeignet. Methode B ist für Polyolefin-Compounds geeignet.
  • Die Norm „IEC 60811-606 Teil 606: Physikalische Prüfungen – Verfahren zur Bestimmung der Dichte“ beschreibt Verfahren zur Bestimmung der Dichte der gängigsten Isolations- und Mantelverbindungen (vernetzt, PVC, PE, PP etc.).
  • Die Norm „IEC 60811-607 Teil 607: Physikalische Prüfungen – Prüfung zur Beurteilung der Rußdispersion in Polyethylen und Polypropylen“ beschreibt Prüfmethoden für die Rußdispersion, die speziell auf PE- und PP-Verbindungen anwendbar sind, einschließlich Zellverbindungen und Schaumbeschichtungen zur Isolierung.

Unsere Organisation, die seit Jahren Unternehmen aller Branchen mit einem breiten Spektrum an Prüf-, Mess-, Analyse- und Bewertungsaktivitäten unterstützt, verfügt über ein starkes Team von Mitarbeitern, die die globalen Entwicklungen in Wissenschaft und Technologie aufmerksam verfolgen und sich ständig weiterentwickeln. In diesem Zusammenhang bieten wir auch Prüfdienstleistungen gemäß der Norm „IEC EN 60811 Elektrische und optische Glasfaserkabel – Prüfverfahren für nichtmetallische Werkstoffe“ an.

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