
Die europäische Norm „EN 1078 Helme für Radfahrer, Skateboarder und Rollschuhfahrer“ beschreibt die Anforderungen und Prüfverfahren für Helme, die von Radfahrern, Skateboardern und Rollschuhfahrern getragen werden. Die Anforderungen und zugehörigen Prüfverfahren sind angegeben für:

Für die Zwecke dieser Norm gelten die folgenden Begriffe und Definitionen:
Wichtig ist, dass sich das Material der hautberührenden Helmteile durch Schweiß oder in Toilettenartikeln enthaltene Substanzen nicht wesentlich verändert. Materialien, die Hautreizungen verursachen, sollten nicht verwendet werden.
Ein Helm besteht typischerweise aus einer Vorrichtung zur Absorption von Aufprallenergie und einer Vorrichtung, die den Helm im Falle eines Unfalls auf dem Kopf hält. Der Helm muss robust und belastbar sein. Die Helmkomponenten (Visier, Nieten, Fächer, Kanten, Haltevorrichtungen usw.) müssen so konstruiert und geformt sein, dass sie den Träger bei normalem Gebrauch nicht verletzen können.
Helme müssen folgende Eigenschaften aufweisen:
Bei der Prüfung nach dieser Norm darf das Sichtfeld in den folgenden Winkeln nicht behindert werden:
In Bezug auf die Stoßdämpfung muss ein Helm Stirn, Rücken, Seiten, Schläfen und Scheitel schützen. Bei Tests gemäß dieser Norm darf die Spitzenbeschleunigung auf einem flachen Amboss und einem Bordsteinamboss bei den in der Norm angegebenen Geschwindigkeiten 250 g pro Aufprall nicht überschreiten. Dies entspricht theoretischen Fallhöhen von 1497 mm bzw. 1064 mm.
Nach der Prüfung darf der Helm keine Beschädigungen (scharfe Kanten, Spitzen) aufweisen, die zu erheblichen Verletzungen des Benutzers führen könnten.
Es müssen Vorrichtungen vorhanden sein, um den Helm am Kopf des Trägers zu halten. Alle Teile des Haltesystems müssen sicher am Helm befestigt sein. Der Kinnriemen darf keine Kinnstütze enthalten. Jeder Kinnriemen muss mindestens 15 mm breit sein. Kinnriemen können mit Vorrichtungen ausgestattet sein, die den Tragekomfort erhöhen. Jedes Haltesystem muss mit einer Vorrichtung zum Einstellen und Aufrechterhalten der Spannung des Systems ausgestattet sein. Die Vorrichtung muss so verstellbar sein, dass die Schnalle nicht am Kieferknochen klemmt. Kein Teil des Haltesystems darf grün sein. Es wird empfohlen, den Entriegelungsmechanismus rot oder orange zu markieren.
Bei der Prüfung nach dieser Norm darf die dynamische Dehnung des Haltesystems 35 mm und die bleibende Dehnung 25 mm nicht überschreiten. Die Dehnung schließt dabei auch das Verrutschen der Haltevorrichtung ein. Eine Beschädigung des Haltesystems ist unter den oben genannten Bedingungen zu akzeptieren. Bei dieser Prüfung kann das Verrutschen der Haltevorrichtung getrennt von anderen Dehnungsbeiträgen gemessen und aufgezeichnet werden. Dies dient jedoch nur zu Informationszwecken und unterliegt keinen gesonderten Anforderungen. Bei der Prüfung nach dieser Norm darf sich der Helm nicht von der Kopfform lösen.
Kurz gesagt: Die Norm EN 1078 ist unverzichtbar, da sie die Sicherheits- und Leistungsanforderungen für Fahrradhelme, Skateboardhelme und Inline-Skatinghelme festlegt. Die Hauptgründe für die Bedeutung dieser Norm sind:
Unsere Organisation, die seit Jahren Unternehmen aller Branchen durch ein breites Spektrum an Test-, Mess-, Analyse- und Bewertungsaktivitäten unterstützt, verfügt über ein starkes Team von Mitarbeitern, die die globalen Entwicklungen in Wissenschaft und Technologie aufmerksam verfolgen und sich ständig weiterentwickeln. In diesem Zusammenhang bieten wir Unternehmen auch Prüfdienstleistungen gemäß der Norm EN 1078 „Helme für Radfahrer, Skateboarder und Rollerblader“ an.
