
In der von der International Standards Organization (ISO) entwickelten Norm ISO 16000-9 ist ein Prüfverfahren zur Bestimmung der flächenspezifischen Emissionsrate flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) aus neu hergestellten Bauprodukten oder Bodenbelägen unter definierten klimatischen Bedingungen definiert. Diese Prüfmethode wird grundsätzlich auch auf veraltete Produkte angewendet. Die resultierenden Emissionsdaten können verwendet werden, um Konzentrationen in einem Modellraum zu berechnen.

Diese Norm gilt für verschiedene Emissionsprüfkammern zur Bestimmung der Emission flüchtiger organischer Verbindungen aus Bauprodukten.
Diese Norm gilt auch für Holzwerkstoffplatten und andere Bauprodukte zur Bestimmung der Formaldehyd-Emissionsrate.
Im Zusammenhang mit der Standardprobenahme, der Probenlagerung und der Probenvorbereitung werden aus Bauprodukten emittierte flüchtige organische Verbindungen mit Emissionsprüfkammern hauptsächlich zu folgenden Zwecken bestimmt:
Dieses Prüfverfahren wird grundsätzlich auf eine Vielzahl von Bauprodukten im Innenbereich angewendet.
Für die Bestimmung der Formaldehydemissionen von Holzwerkstoffplatten wird zusätzlich eine europäische Norm EN 717-1 angewendet. Für die Bestimmung der Formaldehyd-Emissionsrate gilt jedoch die Norm ISO 16000-9. Das Messverfahren für Formaldehyd ist in der Norm ISO 16000-3 beschrieben.
Für die Zwecke dieser Norm gilt
Unter den zahlreichen Test-, Mess-, Analyse- und Bewertungsstudien, die sie für Unternehmen in verschiedenen Sektoren durchgeführt hat, zielt unsere Organisation mit ihrem geschulten und fachkundigen Personal und der fortschrittlichen technologischen Ausrüstung darauf ab, die Emission flüchtiger organischer Verbindungen in die Raumluft von Bauprodukten und Bodenbeläge im Geltungsbereich der Norm ISO 16000 9. Die Prüfraummethode bietet auch Prüfdienstleistungen.
