Futtermittelanalyse - Rohascheanalyse

Futtermittelanalyse - Rohascheanalyse

Rohasche, bestehend aus Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten, organischen und anorganischen Verbindungen, entspricht dem Restverhältnis, nachdem das Futter sechs Stunden lang bei 550 Grad verbrannt wurde. In hochwertigen Futtermitteln enthält es Rohasche, Calcium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Jod, Selen, Kobalt und Natriummineralien. Niedriges Tierfutter kann mit Sand oder Erde verunreinigt sein. Um das Vorhandensein von Sand, Erde oder anderen anorganischen Verunreinigungen zu erkennen, wird die Rohasche mit Salzsäure versetzt verbrannt, wobei reine Asche zurückbleibt. Da bei der Verbrennung aber auch Humus verbrannt wird, können mit diesem Verfahren keine Belastungen durch humusreiche Böden nachgewiesen werden. Bio-Mineralfutter hat einen hohen Rohaschegehalt. Sie dürfen laut Futtermittelverordnung nur dann so definiert werden, wenn sie mindestens 40 Prozent Rohasche enthalten.

Futtermittelanalyse - Rohascheanalyse

Das Verhältnis von Protein- zu Rohaschegehalt ist ein Indikator für die Verdaulichkeit eines Futtermittels. Mit steigendem Rohaschegehalt nimmt die Verdaulichkeit ab. Das Verhältnis ist auch ein Indikator dafür, wie viel Protein das Futter liefert. Der Proteinbedarf ist je nach Futterart unterschiedlich. Da Katzen beispielsweise mehr Protein verbrauchen als Hunde, ist ihr Futter eiweißreicher.

In unserer Organisation entsprechen Prüf-, Analyse-, Mess- und Bewertungsstudien nationalen und internationalen Standards sowie geltenden gesetzlichen Bestimmungen und gewährleisten so zuverlässige und unparteiische Ergebnisse. Zu den zahlreichen in diesem Bereich durchgeführten Prüfungen gehören auch Futtermittelanalysen und Rohascheanalysen.

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