
Mineralöle bestehen aus gesättigten Mineralölkohlenwasserstoffen und aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffen und werden häufig in einer Vielzahl von Verbraucherprodukten wie Medikamenten und Kosmetika verwendet. Die Kontamination von Lebensmitteln mit Mineralöl erfolgt hauptsächlich auf folgende Weise:

Aufgrund potenzieller negativer gesundheitlicher Auswirkungen, insbesondere der krebserregenden Wirkung einiger aromatischer Kohlenwasserstoffe, steigt das Interesse an Mineralölanalysen in der Wirtschaft. In modernen Laboren werden Mineralölanalysen gravimetrisch und photometrisch, mittels Gaschromatographie und Flammenionisationsdetektion oder Flüssigkeitschromatographie durchgeführt. Diese Analysen liefern umfassende Berichte für die Kosmetik-, Lebensmittel-, Lebensmittelkontaktmaterial- und Organismenindustrie. Alternativ zur Chromatographie wird seit Kurzem die Kernspinresonanzspektroskopie (NMR) zur Analyse gesättigter und aromatischer Kohlenwasserstoffe in Mineralölen eingesetzt. Diese Methode detektiert gezielt nur die toxikologisch relevanten aromatischen Ringe. Darüber hinaus bietet die Kernspinresonanz-Bildgebung (NMR) Potenzial als schnelles Screening-Verfahren, insbesondere mit Niederfeld-NMR-Geräten, die zur Rohstoffkontrolle eingesetzt werden.
Bei den Untersuchungen und Analysen, die in unserer Einrichtung durchgeführt werden, die über eine breite technische Ausstattung, geschultes und erfahrenes Personal sowie die Anwendung modernster Methoden verfügt, werden nationale und internationale Standards sowie geltende gesetzliche Vorschriften eingehalten. Zu den zahlreichen in diesem Zusammenhang durchgeführten Untersuchungen zählen auch Mineralölanalysen.
