UN / ECE R 38-Tests

Homologation und UN ECE Automotive Type Approval Tests

UN / ECE R 38-Tests

Die UN ECE R38-Prüfungen umfassen eine Reihe von Prüfungen, die gemäß der einschlägigen Verordnung zur Bewertung von Fahrzeugen der Klassen L3, L4, L5, L7, M, N, O und T in Bezug auf Nebelschlussleuchten durchgeführt werden.

UN / ECE R 38-Tests

ECE-Regelungen definieren grenzüberschreitende technische Vorschriften zur Errichtung von Zulassungen oder einheitlichen Zulassungsverfahren für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile. Bereits heute sind automatisierte Nutzfahrzeuge nur durch entsprechende Einzelmaßnahmen in dem Land, in dem sie eingesetzt werden, voll zulassungsfähig. Was fehlt, ist ein Regelwerk auf internationaler ECE-Ebene.

Regel 38 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UN/ECE) — Sie regelt die einheitlichen Bestimmungen für die Genehmigung von Nebelschlussleuchten für Elektrofahrzeuge und deren Anhänger und die entsprechend angewandten Prüfungen.

Gemäß der Verordnung bezeichnet „Nebelschlussleuchte“ eine Leuchte, die dazu dient, das Fahrzeug von hinten besser sichtbar zu machen, indem sie ein intensiveres rotes Signal als die Schlussleuchten (Begrenzungsleuchten) abgibt. Nebelschlussleuchten müssen so konstruiert und gebaut sein, dass sie bei normalem Gebrauch trotz der Vibrationen, denen sie ausgesetzt sein können, weiterhin zufriedenstellend funktionieren und die in dieser Regelung festgelegten Spezifikationen beibehalten.

Testprozedur

Alle Messungen werden photometrisch und farbmetrisch durchgeführt. Bei einer Leuchte mit auswechselbarem Leuchtmittel wird diese mit der zu ihrer Erzeugung erforderlichen Spannung durch eine farblose oder farbige Standard-Glühlampe der für das Gerät vorgeschriebenen Kategorie versorgt, sofern das elektronische Leuchtmittel nicht vom Steuergerät bereitgestellt wird oder die variable Intensitätssteuerung.

Bei einer Lampe, die mit nicht austauschbaren Lichtquellen (Glühlampen und andere) ausgestattet ist, wird sie mit 6,75 V, 13,5 V bzw. 28,0 V bewertet.

Hitzebeständigkeitstest

Die Lampe sollte nach einer 20-minütigen Aufwärmphase für eine Stunde Dauerbetrieb getestet werden. Die Umgebungstemperatur beträgt 23 °C ± 5 °C. Die verwendete Lampe muss der für die Lampe vorgeschriebenen Kategorie angehören und muss mit einem Strom bei einer Spannung versorgt werden, die die bei der entsprechenden Prüfspannung angegebene mittlere Leistung ergibt.

Wenn nur die maximale Leistung angegeben ist, sollte die Prüfung durchgeführt werden, indem die Spannung geregelt wird, um eine Leistung zu erhalten, die 90 % der angegebenen Leistung entspricht. Die oben angegebene mittlere oder maximale Leistung sollte in jedem Fall aus dem Spannungsbereich von 6, 12 oder 24 V gewählt werden, wo sie ihren höchsten Wert erreicht.

Bei Lichtquellen, die mit einer elektronischen Steuereinrichtung betrieben werden, um eine variable Lichtstärke zu erzeugen, ist die Prüfung unter gegebenen Bedingungen mit mindestens 90 % der höheren Lichtstärke durchzuführen.

Nachdem die Lampe bei Umgebungstemperatur stabilisiert wurde, sollten keine Verzerrungen, Verformungen, Risse oder Verfärbungen festgestellt werden.

Damit Tests als erfolgreich angesehen werden können, müssen die Testergebnisse den behördlichen Anforderungen entsprechen.

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