Daimler PV EP-AIS § 7.4.1 Solarsimulation – Langzeittests

Daimler PV EP-AIS § 7.4.1 Solarsimulation – Langzeittests

Daimler PV EP/AIS § 7.4.1 Solarsimulation – Langzeittests

Daimler PV EP-AIS § 7.4.1 Solarsimulation – Langzeittests

Der von Daimler-Benz entwickelte Standard „Daimler PV EP/AIS“ definiert ein Ein- und Ausstiegs-Dauertestsystem für Fahrzeugsitze. Dieses Testsystem umfasst im Allgemeinen Folgendes:

  • Verschleißtests
  • Vibrationstests
  • Änderung der Drehlast
  • Roboter-Ein-/Ausgabe-Simulation
  • Haltbarkeit der Sitzheizung
  • Alterungstests mit Sonnensimulation

Abschnitt 7.4.1 dieser Norm umfasst Folgendes:

  • Längere Einwirkung von Sonnenstrahlung
  • Temperatur-/Feuchtigkeitszyklus
  • Bewertung von Polstermaterialien und -komponenten.
  • UV-Strahlung und thermische Alterung können zu Verfärbungen, Verformungen, Rissen, Knarr- und Klappergeräuschen sowie zu Funktionsbeeinträchtigungen führen.

Der Standard „Daimler PV EP/AIS § 7.4.1 Solarsimulation - Langzeitprüfung“ beschreibt ein Verfahren, mit dem überprüft werden soll, ob ein komplettes Sitzsystem einer längeren Einwirkung von Sonne und Hitze standhält, die einer jahrelangen Fahrzeugnutzung entspricht.

Zu den typischen Ausfallarten, die untersucht werden, gehören:

  • Zusammenfallen oder Aushärten des Schaums
  • Verblassen der Polsterfarbe
  • Nahtschäden
  • Der Klebstoff wird weicher.
  • Hautschrumpfung
  • Plastische Verformung
  • Knarrende und rasselnde Geräusche
  • Heizungs-/Sensorfehlfunktion
  • Der Fahrgastkomfort wird beeinträchtigt.
  • Dimensionsinstabilität

Dieser Test ist nicht nur ein kosmetischer UV-Test, sondern eine Kombination aus Folgendem:

  • Wärmealterung
  • UV-Alterung
  • Feuchtigkeitseinwirkung
  • Materialwechselwirkung
  • Beurteilung der funktionalen Haltbarkeit

Daimler hat seine Umweltsitztests in der Vergangenheit wie folgt strukturiert:

  • Realistische thermische Belastungen der Kabine.
  • Beschleunigtes Altern
  • Funktionelle Validierung nach dem Altern

Gemäß Daimler PV EP/AIS § 7.4.1-Norm durchläuft das Material vor der Belichtung folgende Prozesse:

  • Visuelle Inspektion
  • Sitzgeometriemessung
  • Härte-/Komfortmessung
  • Funktionale Kontrollen:
    • Motoren
    • Heizungen
    • Anwesenheitssensoren
    • Lendenwirbelsäulensysteme
    • Belüftung
    • Speicherfunktionen

Zu den üblicherweise durchgeführten Messungen gehören:

  • Stichabmessungen
  • Schaumstoffkompression dauerhafte Verformung
  • Farbwert
  • Helligkeit
  • Oberflächenwelligkeit
  • Arbeitskräfte

Folgende Elemente werden üblicherweise beim Testen verwendet:

  • Xenon-Bogenlampen-Sonnensimulatoren
  • Metallhalogenid-Arrays
  • IR-verstärkte Solarmodule

Das Ziel ist eine annähernd volle solare Äquivalentstrahlung. Typische Zielwerte der Originalausrüster (OEM) liegen bei 800–1200 W/ m² pro Sitzfläche.

Automobil-Solarpaneele arbeiten typischerweise bei folgenden Temperaturen:

  • Die Temperaturen der schwarzen Paneele liegen zwischen 80 und 110 Grad.
  • Kabinenlufttemperaturen zwischen 70 und 95 Grad.

Diese Bedingungen stimmen mit industriellen Methoden zur Sonneneinstrahlung (wie z. B. Umgebungsprofil, Temperaturzyklus) überein.

Gemäß dieser Norm umfasst ein typischer Zyklus Folgendes:

  • Wärmestau: 80 bis 95 Grad Celsius Lufttemperatur.
  • Oberflächenmaximum: Lokalisiert oberhalb von 100 Grad.
  • Kühlung: Umgebungstemperatur oder darunter.
  • Luftfeuchtigkeit: 40-95 % relative Luftfeuchtigkeit

Die thermische Höhenlage ist wichtig, weil Ungleichgewichte in den folgenden Bereichen zu Ermüdungsspannungen führen:

  • Leder
  • Textilien
  • Schaum
  • Magnesiumrahmen
  • Kunststoffe
  • Klebeschichten

UV-Bestrahlung simuliert Folgendes:

  • Jahrelange Sonnenalterung
  • Farbstabilität
  • Polymerabbau

Häufig beobachtete Effekte sind:

  • Vergilben
  • Kreiden
  • Zerbrechlichkeit
  • Spaltung
  • Beschichtungstrennung

Die kritischen Materialien sind folgende:

  • PU-Beschichtungen
  • PVC-Beschichtungen
  • Sentetik deri
  • Echtlederbezüge
  • Zierstiche
  • Geformte Kunststoffe

Bei der Bestimmung der Sitzbelastung während der Exposition kombinieren Erstausrüster die Umwelteinwirkung mit der mechanischen Vorspannung. Dies liegt daran, dass Schaumstoff und Polsterung sich unter der Last von Fahrgästen bei hohen Temperaturen unterschiedlich verhalten. Mögliche Bedingungen sind:

  • H-Punkt-Belastungsmechanismus
  • Beladung des Kofferraums/der Rücksitze
  • Statische Kompression während der Erwärmung.

Während dieses Prozesses sind Dehnung, Faltenbildung und bleibende Verformung zu beobachten.

Daimlers kritische Abnahmephilosophie lautet wie folgt: Der Stuhl muss folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Optisch akzeptabel
  • Formstabil
  • Voll funktionsfähig.
  • Frei von jeglicher für den Kunden wahrnehmbarer Qualitätsminderung.

Im Standard sind spezifische Schwellenwerte festgelegt, wobei im Allgemeinen folgende Werte berücksichtigt werden:

  • Aussehen:
    • Keine sichtbaren Risse.
    • Keine Blasen
    • Keine Stiche geöffnet.
    • Geringe Helligkeitsschwankungen.
    • Geringfügiges Ausbleichen der Farben.
    • Farbwert
  • Dimensional:
    • Schaumverformung
    • durchhängendes Kissen
    • Ausrichtung der Kursrichtung
    • Bodenschrumpfung
  • Fonksiyonel:
    • Motorstrombegrenzungen
    • Heizungsbetrieb
    • Kalibrierung des Anwesenheitssensors
    • Funktionsweise des Verriegelungsmechanismus
    • Drehmoment beim Verstellen der Rückenlehne
    • Belüftungsluftstrom

Die Simulation von Sonnenenergie erzeugt miteinander verbundene physikalische Probleme. Daher ergeben sich folgende Schwierigkeiten:

  • Fehlanpassung der Wärmeausdehnung
  • UV- + Wärmesynergie
  • Lokalisierte Hotspots

Der PV EP/AIS § 7.4.1-Standard ist konzeptionell ähnlich einer Kombination der folgenden Standards:

  • SAE J1885
  • ISO 105-B06
  • PV1303/PV1200 Umweltalterungsphilosophien
  • Methoden zur Solarbelastungserhaltung von VW/Audi
  • Ford BO thermische Alterungsstandards

Daimler betont jedoch im Allgemeinen Folgendes:

  • wahrgenommene Luxusqualität
  • Erhalt des Tastsinns.
  • Quietschen/Klappern vermeiden.
  • Beständigkeit der hochwertigen Polsteroptik.

In Studien zur Entwicklung von Autositzen zeigen Sonneneinstrahlungstests häufig Folgendes:

  • Faltenbildung der Haut
  • Die Narben werden deutlicher sichtbar.
  • Der Klebstoff sickert an die Oberfläche.
  • Der Schaum wird weicher.
  • Aufquellen des Dekorfilms
  • Sichtbarkeit der Spuren der Sitzheizung.
  • Helligkeitsabweichung
  • Klicks nach dem thermischen Zyklus

Zusammenfassend bietet die Daimler PV EP/AIS § 7.4.1 Norm eine kombinierte beschleunigte solarthermische Umweltbeständigkeitsprüfung für komplette Automobilsitzsysteme, die darauf abzielt, eine längere Sonneneinstrahlung auf das Fahrzeug zu simulieren und gleichzeitig Aussehen, Komfort, Dimensionsstabilität und Funktionsintegrität gemäß den überlegenen Qualitätskriterien des Erstausrüsters zu erhalten.

Seit vielen Jahren versteht unser Unternehmen mit seinen kompetenten und erfahrenen Mitarbeitern die Bedürfnisse seiner Kunden, bietet ihnen die benötigten fortschrittlichen Prüfdienstleistungen und unterstützt sie beim Aufbau, der Implementierung und der Optimierung von Managementsystemen. In diesem Rahmen bieten wir auch Prüfdienstleistungen gemäß der Daimler PV EP/AIS-Norm § 7.4.1 an.

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