Fogging-Eigenschaften von GMW 3235 Bodenbelagsmaterialien

Fogging-Eigenschaften von GMW 3235 Bodenbelagsmaterialien

In der von der Firma General Motors entwickelten Norm GMW 3235 werden Prüfverfahren erläutert, um die Beschlagneigung (Fogging) aller Innenraum- und Belüftungssystemmaterialien der Fahrzeuge zu bestimmen. Diese Testmethoden können auch für andere Anwendungen verwendet werden, wie z. B. die Beschlagseigenschaften von Schaumstoffen oder Dichtungsmitteln, die bei Automobillinsen verwendet werden.

Fogging-Eigenschaften von GMW 3235 Bodenbelagsmaterialien

Die Norm GMW 3235 definiert zwei alternative Prüfverfahren mit unterschiedlichen Methoden zur Beurteilung des Fogginggrades:

  • Photometrisches Verfahren (Methode A). Bei diesem Verfahren wird die Flüchtigkeit organischer Komponenten durch Glanzmessungen (Kodierung A) bewertet. Bei diesem Verfahren werden die reflektometrischen Werte der aus der Probe kondensierten flüchtigen Bestandteile auf einer Glasplatte bei 60 Grad gemessen.
  • Gravimetrisches Verfahren (Methode B). Bei diesem Verfahren wird die Masse des Kondensationsnebels auf der Aluminiumfolie in mg durch Wiegen der Folie vor und nach dem Fogging-Test bestimmt (Kennzeichen B). Bei diesem Verfahren werden die konzentrierten flüchtigen Bestandteile gravimetrisch bestimmt.

Für unterschiedliche Bechervolumina, die von verschiedenen Testeinheiten verwendet werden, wird ein Skalierungsfaktor verwendet, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse zwischen den Testeinheiten vergleichbar sind. Skalierungsfaktoren basierend auf den Herstellern der bei den Prüfungen verwendeten Geräte sind im Anhang dieser Norm enthalten.

Eine weitere Norm zur Bestimmung der Beschlageigenschaften von Polsterstoffen ist die folgende vom Deutschen Institut für Normung (DIN) veröffentlichte Norm: DIN 75201 „Bestimmung der Beschlageigenschaften von Polsterstoffen im Fahrzeuginnenraum“. Das in dieser Norm beschriebene Prüfverfahren dient zur Bestimmung der Beschlageigenschaften von Materialien, die im Fahrgastraum von Kraftfahrzeugen verwendet werden.

Beschlagen ist die Kondensation von flüchtigen Komponenten, die aus dem Innenraum von Autos auf Autofenstern, insbesondere Windschutzscheiben, verdunsten. Dieses Testverfahren dient zur Bestimmung der Beschlageigenschaften von Materialien, die im Fahrgastraum von Automobilen verwendet werden. Dieser Test wird auch für flüssige, pastöse, pulverförmige und feste Rohstoffe, aus denen Materialien hergestellt werden, angewendet.

In der letzten Aktualisierung dieser Norm wurde das Reinigungsverfahren für Glasscheiben überarbeitet und es wurden Änderungen an Borosilikatglasscheiben vorgenommen.

Die in der Norm GMW 3235 beschriebenen Testverfahrensergebnisse liefern ergänzende Informationen zur Norm GMW 15634.

Neben zahlreichen Test-, Mess-, Analyse- und Bewertungsstudien für Unternehmen verschiedener Branchen bietet unser Unternehmen mit seinem geschulten und fachkundigen Personal auch Testdienstleistungen zur Bestimmung der Fogging-Eigenschaften von Fahrzeugpolstermaterialien im Rahmen der Norm GMW 3235 an und fortschrittliche technologische Ausrüstung.

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