VW 60258 Dichtelemente – Dichtheitsprüfung

VW 60258 Dichtelemente – Dichtheitsprüfung

In der vom Automobilunternehmen Volkswagen entwickelten Norm „VW 60258 Dichtelemente – Dichtheitsprüfung“ werden Schutzabdeckung, Schutzring, Dichtung, Kabeldurchführung, Sprühwasser, Wasserbad, Temperaturzyklus, Dichtheitsprüfung, Geräte, Komponenten, elektrische Leitungen usw. beschrieben Leiter, gegen das Eindringen von Flüssigkeiten (z. B. Wasser) durch Dichtungen (z. B. Schutzkappen, Schutzringe, Dichtungen, Kabelverschraubungen) an Steckverbindungen, Steuerkabeln und anderen Baugruppen Es werden drei Testmethoden beschrieben, mit denen die Wirksamkeit des Schutzes beurteilt werden kann. Diese Prüfmethoden können miteinander kombiniert werden.

VW 60258 Dichtelemente – Dichtheitsprüfung

Bei der Durchführung von Tests werden die Proben nach der Vorbehandlung einer Dichtheitsprüfung unterzogen durch:

  • Temperaturwechselbelastungstest (Thermoschock).
  • Test der Sprühwassertestbedingungen
  • Eintauchtest im Wasserbad

Während der Vorbehandlung werden die Proben 50014 Stunden lang im Betriebszustand und im spannungslosen Zustand (spannungs- und stromlos) sowie unter den in der Norm „DIN 48 Klimate und ihre technischen Anwendungen – Normatmosphären“ beschriebenen Normklimabedingungen aufbewahrt, sofern nichts anderes vereinbart ist in den Zeichnungen, Leistungsbeschreibungen oder technischen Lieferspezifikationen. Öffnungen in Proben, die für die Dichtheitsprüfung nicht relevant sind, müssen sicher verschlossen werden.

Bei der Durchführung eines Versiegelungstests (Thermoschock) nach einem Temperaturwechsel werden die Proben 90 bis 0,5 Stunden lang bei 1,0 Grad im Ofen gealtert. Anschließend wird es für 10 Minuten in den Prüfmediumbehälter eingetaucht, wobei der höchste Punkt des Gehäuses bzw. der Dichtung mindestens 5 mm unter dem Flüssigkeitsspiegel liegen muss. Das Testmedium wird mit Wasser, beispielsweise mit Natriumfluorescein, bei einer Temperatur von 15 Grad plus/minus 5 Grad eingefärbt. Diese Sequenz stellt einen Zyklus dar. Nach 5 Zyklen werden die Proben mit einem Handtuch abgewischt oder vorsichtig im Luftstrom bei Raumtemperatur getrocknet. Anschließend wird mit bloßem Auge auf Undichtigkeiten/Flüssigkeitseindringung geprüft.

Bei der Durchführung der Dichtheitsprüfung unter Sprühwasserbelastung (Spritzwasser) sollte die Probe in der normalen Gebrauchsposition auf dem Drehteller platziert werden und die Höhe des Drehtellers sollte so eingestellt werden, dass sich die Mitte der Probe in der Mitte befindet Halbkreis des Plattentellers. Bei der Prüfung werden Löcher in das Drehrohr in beide Richtungen im Winkel von 90 Grad zur Vertikalen gebohrt. Die Probe muss aus beiden Positionen durch Drehen des Drehrohres in beide Richtungen, d.h. bis zur Grenze des Drehbereichs, besprüht werden. Der Drehteller sollte aus Gittermaterial (z. B. grobmaschigem Drahtgeflecht) bestehen, damit er nicht als Sperrplatte wirkt. Die Testbedingungen sind in der Tabelle der Norm aufgeführt. Anschließend wird die Probe mit einem Handtuch abgewischt oder vorsichtig in einem Luftstrom bei Raumtemperatur getrocknet. Anschließend wird mit bloßem Auge visuell auf Undichtigkeiten/Flüssigkeitseindringung geprüft.

Bei der Dichtheitsprüfung durch Eintauchen in ein Wasserbad werden teilespezifische Merkmale als Einzelspezifikationen (in Zeichnungen, Leistungsbeschreibungen oder technischen Lieferspezifikationen) festgelegt. Die Probe wird an der in der Einzelbestimmung angegebenen Position vollständig in einen Wassertank eingetaucht. Der maximale Abstand zwischen dem höchsten Punkt der Probe und der Wasseroberfläche beträgt 200 mm. Die Belastungsdauer wird in der Einzelermittlung angegeben. Im Allgemeinen werden folgende Dauern bevorzugt: 30 Minuten, 2 Stunden oder 24 Stunden.

Die Temperatur der Probe während des Tests sollte nicht weniger als 10 Grad und nicht mehr als die Wassertemperatur betragen. Die Temperatur sollte nie über 35 Grad liegen.

Sofern in der Einzelbestimmung nicht anders angegeben, muss die Probe außer Betrieb und stationär sein und die beweglichen Teile müssen eingetaucht sein. Nach der Prüfung sollten mit bloßem Auge keine Undichtigkeiten erkennbar sein. Sofern nicht anders angegeben, werden die Proben nach dem Test abgewischt oder sorgfältig in einem Luftstrom bei Raumtemperatur getrocknet.

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