
Die von Volkswagen entwickelte Norm „ VW 96185-1 Lackierung – Beurteilung von Oberflächenfehlern an lackierten Karosserien und Anbauteilen“ gilt für die Porsche AG. Die Prüfung erfolgt gemäß der Norm PPV 4021.

Zu den nicht akzeptablen Arten von Oberflächenfehlern an lackierten Karosserien und Anbauteilen zählen:
Zählbare Defekte werden nach folgenden Defektgrößen (Durchmesser inklusive Farbstoffansammlung durch Kapillarwirkung) klassifiziert:
Wenn eines der in der Tabelle „Testkriterien“ der Norm aufgeführten Kriterien nicht erfüllt wird, gilt das Testergebnis als nicht konform.
Die in der Norm enthaltenen Grenzprobentabellen für Lackfehlermerkmale dienen zur Beurteilung der Schwere von Mängeln an einem Fahrzeug. In der Praxis wird das Probenblatt vollflächig auf die zu beurteilende Oberfläche gelegt. Die Beurteilung erfolgt im 90-Grad-Winkel zur Oberfläche. Die Tabellen geben den Grenzwert an.
Die Tabellen sind in einer Übersichtstabelle hinterlegt, die eine Fahrzeugsilhouette und Zonen für die geprüften Modelltypen zeigt. Die Grenzmustertabelle wird jährlich von der Abteilung Produktprüfung und Transportqualität überprüft und mit einer Prüfplakette dokumentiert. Die Grenzmustertabellen für Lackfehlermerkmale werden an allen relevanten Prüfstellen ausgehängt.
Die Grenzbeispieltabellen sind wie folgt organisiert:
Kurz gesagt handelt es sich bei VW 96185-1 um einen Standard des Volkswagen-Konzerns, der Verfahren und Kriterien zur Beurteilung von Oberflächenfehlern an lackierten Karosserieteilen beschreibt. Dieser Standard ist entscheidend für die Gewährleistung der optischen Qualität und Haltbarkeit lackierter Oberflächen, die sowohl für die Ästhetik als auch für den Korrosionsschutz entscheidend sind.
Diese Norm bietet detaillierte Richtlinien zur Identifizierung und Bewertung verschiedener Oberflächenfehler wie Kratzer, Dellen, Einschlüsse und Farbspuren. Sie legt zulässige Grenzwerte für diese Fehler fest und gewährleistet so eine einheitliche Qualitätskontrolle während des gesamten Herstellungs- und Reparaturprozesses.
Durch die Einhaltung der Norm VW 96185-1 können Hersteller und Dienstleister die hohe Verarbeitungsqualität aufrechterhalten, die von Volkswagen-Fahrzeugen erwartet wird, und so die Kundenzufriedenheit und Markenintegrität sicherstellen.
Die vom Volkswagen-Konzern veröffentlichte Norm VW 96185-1 bietet umfassende Richtlinien zur Bewertung von Oberflächenfehlern an lackierten Karosserieteilen. Das vollständige Dokument ist urheberrechtlich geschützt und nicht öffentlich zugänglich. Es beschreibt jedoch spezifische Prüfmethoden und Abnahmekriterien zur Sicherstellung der optischen Qualität und Haltbarkeit lackierter Oberflächen.
Die in der Norm VW 96185-1 definierten Prüfmethoden beziehen sich im Allgemeinen auf etablierte Prüfverfahren zur Bewertung verschiedener Aspekte lackierter Oberflächen. Dazu können gehören:
Die Einhaltung der Norm VW 96185-1 stellt sicher, dass lackierte Karosserieteile den strengen Qualitätsanforderungen von Volkswagen entsprechen. Durch die Einhaltung festgelegter Prüfmethoden und Abnahmekriterien können Hersteller die Ästhetik und Schutzfunktion lackierter Oberflächen erhalten und so die Markenintegrität und Kundenzufriedenheit wahren.
Dieser Standard ist insbesondere für die Qualitätskontrolle lackierter Oberflächen an Fahrzeugen des Volkswagen Konzerns von Bedeutung. Die Bedeutung dieses Standards basiert auf folgenden Schlüsselfaktoren:
Unsere Organisation, die seit Jahren Unternehmen aller Branchen durch ein breites Spektrum an Prüf-, Mess-, Analyse- und Bewertungsaktivitäten unterstützt, verfügt über ein starkes Team von Mitarbeitern, die die globalen Entwicklungen in Wissenschaft und Technologie aufmerksam verfolgen und sich ständig verbessern. In diesem Zusammenhang bieten wir auch Prüfdienstleistungen gemäß der Norm „VW 96185-1 Lackierung – Bewertung von Oberflächenfehlern an lackierten Karosserien und Anbauteilen“ an.
