Mercedes-Benz DBL 8230 Selbstklebende Etiketten

Mercedes-Benz DBL 8230 Selbstklebende Etiketten

Selbstklebende Etiketten nach der Norm „Mercedes-Benz DBL 8230 Selbstklebende Etiketten“ des Automobilkonzerns Daimler-Benz dienen als Identifikationsschilder und Hinweisschilder und dienen der Informationsbereitstellung für Kunden, Behörden und Serviceorganisationen. Die jeweiligen Produktversionen sind in der Tabelle „Übersicht der aktuellen Produktversionen“ wie folgt aufgeführt:

Mercedes-Benz DBL 8230 Selbstklebende Etiketten

  • .30 Polypropylenfolie, Acrylatkleber: Hinweisetiketten - Außenbereich
  • .40 Polypropylenfolie, Acrylatkleber: Informationsetiketten - Innenbereich
  • .50 Polypropylenfolie, Acrylatkleber: Hinweisetiketten - Laseretiketten
  • .60 Polypropylenfolie, Acrylatkleber: Airbag-Warnschilder - Klebeetiketten
  • .61 Polypropylenfolie, Acrylatkleber: Airbag-Warnschilder - Klebeetiketten (Delamination)
  • .62 Polyurethanfolie: Airbag-Warnschilder - Thermotransferetiketten
  • .63 Polypropylenfolie, Acrylatkleber: Airbag-Warnschilder – „Advanced Airbag USA“

Die allgemeinen Anforderungen dieser Norm lauten wie folgt:

  • Um die Produktsicherheit und Produktqualität zu gewährleisten und die Zertifizierungsanforderungen zu erfüllen, müssen alle relevanten Vorschriften und Gesetze eingehalten werden. Ergänzend gelten die entsprechenden Vorgaben des Daimler-Konzerns.
  • Alle Materialien, Verfahrenstechniken, Komponententeile und Systeme müssen alle geltenden gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Komponenten und Recyclingfähigkeit erfüllen.
  • „DBL 8585 Die allgemeinen Vorschriften zum Umweltschutz, zu gefährlichen Stoffen, zu gefährlichen Gütern und zur Negativliste der Stoffe müssen bei der Materialauswahl beachtet werden.
  • Die Auswahl der (Folien-)Klebstoffe und Klebeverfahren muss unter Berücksichtigung der klebtechnischen und arbeitsschutztechnischen Anforderungen sowie der Umweltaspekte erfolgen (zusätzlich sind die Normen DBL 8585, DBL 6714, DBL 6565 und DBL 5430 zu beachten).
  • Etiketten dürfen keine Herstellungsfehler oder fehlerhafte Klebebeschichtung aufweisen.
  • Etiketten müssen gut auf Originaloberflächen haften und eine gute, dauerhafte Haftung bieten. Wenn Etiketten verwendet werden, sollte deren Träger leicht entfernbar sein.
  • Bei der Anwendung auf anorganischem oder organischem Glas (z. B. Plexiglas) darf der Klebstoff keine unentfernbaren Rückstände hinterlassen oder eine Trübung des Glases verursachen.
  • Für die Richtlinien zum Umweltschutz und zur Arbeitssicherheit gilt die Norm DBL 8585.

Technische Anforderungen, einschließlich der Beständigkeit gegen chemische Angriffe, sind in den Tabellen „Technische Anforderungen für Datenetiketten“ und „Zusätzliche Beständigkeit gegen chemische Angriffe“ der Norm enthalten.

Zur Durchführung der Haftfestigkeitsprüfung (Bestimmung des Schälwiderstandes) sind aus den Hinweisschildern Prüfstreifen mit einer Breite von mindestens 25 mm und einer Länge von mindestens 175 mm auszuschneiden. Vor der Prüfung sollten die Teststreifen und das Probenmaterial mindestens 4 Stunden bei einer Temperatur von 23 Grad plus/minus 2 Grad und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent plus/minus 5 Prozent konditioniert werden. Die Teststreifen werden grob auf die Materialprobe geklebt. Die Prüfmaschine verfügt über einen 30 mm (freien) Überstand zum Einspannen. Nach dem blasenfreien Aufbringen des Probestreifens wird mit einer 2 kg schweren Rolle zweimal in beide Richtungen mit einer Geschwindigkeit von ca. 10 mm/s über den zu verklebenden Streifen gerollt.

Zur Ermittlung des Schälwiderstandes im 90 Grad Winkel (Anhang B der Norm DIN EN ISO 29862) sollte die Messung 24 Stunden nach Aufbringen der Prüfstreifen erfolgen (Mittelwert aus jeweils 3 Einzelmessungen). Hierzu sollte der Prüfling in eine Rollenschälvorrichtung eingelegt werden. Der Designteil des Teststreifens sollte zwischen den Rollen und der unteren Spannvorrichtung der Zugprüfmaschine platziert werden. Der Schälvorgang sollte mit einer Vorschubgeschwindigkeit von 300 mm/min erfolgen. Bei der Beurteilung der Schälfestigkeit darf die erste Lastspitze (Anreißkraft) nicht berücksichtigt werden. Der Schälwiderstand wird in N/cm angegeben und aus der Schälkraft und der Probenbreite berechnet.

Nach der Alterung und anschließenden Konditionierung im Normklima (gemäß DIN EN ISO 24) für 291 Stunden wird die Schrumpfmessung mittels Messschieber über die Länge und Breite (Längs- und Querrichtung) der Hinweisschilder durchgeführt und die Schrumpfzugabe bezogen auf den Originalzustand berechnet. Darüber hinaus müssen die Kanten mit bloßem Auge beurteilt werden.

Mit dem Chemikalienbeständigkeitstest (Methode nach Stein) wird die Beständigkeit der Oberfläche eines Hinweisetiketts gegenüber der Einwirkung von Chemikalien innerhalb von 24 Stunden ermittelt. Hierzu müssen die Hinweisschilder auf saubere Prüfplatten geklebt und mit einer 2 kg schweren Rolle zweimal in beide Richtungen mit einer Geschwindigkeit von ca. 10 mm/s überrollt werden. Die entsprechenden Chemikalien aus der Tabelle der Norm sind auf waagerecht liegende Prüfplatten aufzutragen und eine Berührung der Plattenkanten zu vermeiden. Anschließend sollte es 23 Stunden lang bei 24 Grad aufbewahrt werden. Bei der Verwendung flüchtiger Chemikalien muss die Lagerung in geschlossenen Behältern erfolgen.

Nach Ablauf der Testphase sollten die Informationsetiketten mit Spülmittelwasser gereinigt werden, um Chemikalien zu entfernen, und mit saugfähigem Papier oder Tuch getrocknet werden. Wenn chemische Rückstände auf der Oberfläche verbleiben, sollte die Reinigung mit einem inerten Lösungsmittel wie beispielsweise einer Reinigungsflüssigkeit wiederholt werden. Unmittelbar im Anschluss erfolgt die Beurteilung der Farb- bzw. Druckbildveränderung gemäß Tabelle.

Unsere Organisation, die seit Jahren versucht, Unternehmen aus allen Branchen mit einer breiten Palette von Test-, Mess-, Analyse- und Bewertungsstudien zu unterstützen, verfügt über einen starken Mitarbeiterstamm, der die Entwicklungen in der Welt der Wissenschaft und Technologie aufmerksam verfolgt und sich ständig verbessert. In diesem Rahmen werden für Unternehmen auch Prüfdienstleistungen nach der Norm „Mercedes-Benz DBL 8230 Selbstklebeetiketten“ angeboten.

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