PSA D45 1139 Füllmaterialien – Dimensionsänderungen und Richtungsänderungen durch Hitze

PSA D45 1139 Füllmaterialien – Dimensionsänderungen und Richtungsänderungen durch Hitze

Der Zweck der in der Norm „PSA D45 1139 Füllmaterialien – Dimensionsänderungen und Richtungsänderungen mit Hitze“ des Automobilherstellers Peugeot beschriebenen Prüfmethode besteht in der Prüfung von Bodenbelagsmaterialien (kunststoffbeschichtete Textilien, Leder, Kunststoffplatten, Stoffe, Gewirke). , Vliesstoffe, Decke) Hitzeeinwirkung ausgesetzt sind, sowie Veränderungen in deren Aussehen.

PSA D45 1139 Füllmaterialien – Dimensionsänderungen und Richtungsänderungen durch Hitze

Bei der Durchführung der Prüfung werden grundsätzlich Prüfkörper der zu untersuchenden Materialien in einen belüfteten Ofen gelegt und Veränderungen in Aussehen und Abmessungen notiert. Temperatur und Dauer des Tests werden durch Referenzdokumente bestimmt.

Die bei diesen Tests verwendete Ausrüstung umfasst:

  • Ofen: Es handelt sich um ein Zwangsbelüftungsgerät, das es ermöglicht, eine gute Temperaturgleichmäßigkeit im gesamten Nutzraum zu erreichen und die gewählte Temperatur während des gesamten Testzeitraums aufrechtzuerhalten. Der Ofen muss über eine Regelvorrichtung verfügen, um sicherzustellen, dass die Temperatur während des Tests nicht um mehr als plus/minus 2 Grad um den ausgewählten Wert schwankt und von einem Ende des Reagenzglases zum anderen um nicht mehr als plus/minus 1 Grad schwankt. Die Innenabmessungen des Ofens müssen so bemessen sein, dass die Prüfprobe auf keinen Fall mit den Wänden oder dem Boden des Ofens in Berührung kommen darf und die Luftzirkulation nicht gestört wird.
  • Grill: Ein Grill wird auf halber Höhe des Ofens platziert, um zu verhindern, dass die Prüflinge mit dem Ofenboden in Kontakt kommen. Bei Materialien, die sich bei Erwärmung stark verformen, wird ein Lochblech als Träger verwendet.
  • Thermometer: Hierbei handelt es sich um Thermoelemente, die kalibriert, auf 0,5 Grad ausgelegt oder an ein Temperaturmessgerät angeschlossen sind.
  • Reglet: Auf 0,5 mm genau abgestuft.
  • Material: Auf der zu untersuchenden Probe müssen sichtbare Markierungen angebracht werden.
  • Klimatisierter Raum: Muss eine Temperatur von 23 Grad plus/minus 2 Grad und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent plus/minus 5 Prozent haben.
  • Beispiel für Schneidegeräte: Dabei handelt es sich um Werkzeuge wie etwa eine Schere ohne Kerbe oder einen Keksausstecher.
  • Lichtkabine: Die visuelle Farbbeurteilung muss gemäß der Norm „PSA D15 1343 Farbige Materialien – Visueller Farbvergleich im Lichtraum“ erfolgen.

Die Testproben sollten für die zu charakterisierende Menge repräsentativ sein. Um dies sicherzustellen, ist es notwendig, die grundlegenden Merkmale der untersuchten Population zu kennen. Kriterien für die Probenauswahl sollten im Testbericht angegeben werden, dessen Inhalt in der Norm PSA A10 0156 definiert ist.

Wenn Materialien in Rollen geliefert werden, werden, wenn möglich, mit einer Schneidausrüstung drei quadratische Probestücke parallel zur Längsrichtung des Materials mit einer Seitenlänge von 300 mm oder einer anderen in den Referenzdokumenten angegebenen Größe entnommen. Diese Proben müssen aus einem Abstand von mehr als 150 mm von den Kanten und Enden entnommen werden. Bei Textilien sind drei Probestücke nach dem in der Norm vorgegebenen Schema zuzuschneiden, bei gewebten Stoffen parallel zum Kettfaden und bei gestrickten Stoffen parallel zur Säule (gerader Lauf, gerade Säule).

Neben den zahlreichen Test-, Mess-, Analyse- und Bewertungsstudien, die es für Unternehmen in verschiedenen Branchen anbietet, bietet unsere Organisation auch Testdienstleistungen gemäß der Norm „PSA D45 1139 Füllmaterialien – Dimensionsänderungen und Richtungsänderungen durch Hitze“ mit einem geschulten Experten an Personal und fortschrittliche technologische Ausrüstung.

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